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Auf den Spuren des Moores (südliche Route)

Wanderung · Grafschaft Bentheim
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Grafschaft Bentheim Tourismus e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Informationstafel zum Naturschutzgebiet
    / Informationstafel zum Naturschutzgebiet
    Foto: Lena Wilken, Grafschaft Bentheim Tourismus e.V.
  • / Aussichtsturm im Gildehauser Venn
    Foto: Lena Wilken, Grafschaft Bentheim Tourismus e.V.
  • / Landschaft im Gildehauser Venn
    Foto: Lena Wilken, Grafschaft Bentheim Tourismus e.V.
  • / Weg durch das Naturschutzgebiet
    Foto: Lena Wilken, Grafschaft Bentheim Tourismus e.V.
  • / Ostmühle Gildehaus
    Foto: Lena Wilken, Grafschaft Bentheim Tourismus e.V.
m 150 100 50 25 20 15 10 5 km Wanderparkplatz Ostmühle Dreiländersee Ostmühle Gildehaus Gildehauser Venn Nord Villa Kunterbunt Gaststätte Bardel/Aanink Aussichtsturm Hütte (H) Hütte (H) Franziskanerkloster Bardel
Diese Route von 27 km Länge führt durch das Gildehauser Venn und ist somit eine ideale Strecke für Naturliebhaber.
schwer
Strecke 27,4 km
6:40 h
52 hm
53 hm

Eines der eindrucksvollsten und bedeutendsten Feuchtgebiete Nordwestdeutschlands erschließt sich südlich von Gildehaus im sogenannten „Driland “. Der Name „Driland “ leitet sich von der Lage der unter Naturschutz stehenden Moor- und Heidegebiete zwischen Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden ab.

Die Gesamtfläche des Schutzgebietes beträgt 650 Hektar, wobei das unter völligem Naturschutz stehende Kerngebiet eine Fläche von 350 Hektar aufweist. Dieses einzigartige Naturschutzgebiet ist Bestandteil des FFH-Gebietes „Gildehauser Venn “.

Während die Kernzone des Gilderhauser Venns unter Naturschutz steht, sind in den äußeren Pufferzonen land- und wirtschaftliche Nutzungen bis zu einem bestimmten Grad erlaubt.

Von Birkenwäldern, Moorweihern und Dünenrücken durchzogen, breitet sich eine große und artenreiche Flora aus, die von zwei Aussichtstürmen aus bewundert werden kann.

Die Gewässer des Gildehauser Venns zählen zu den botanisch artenreichsten in Niedersachsen und sind Heimat seltener Pflanzenarten wie Sumpfjohanniskraut, Gelbweißes Ruhrkraut, Igelschlauch Zwerglein oder Froschkraut.

Neben unterschiedlichen Landschaftstypen, wie Feuchtheiden, Hochmoorresten und Bruchwäldern, beherbergt das Gildehauser Venn auch eine Vielzahl seltener Vogelarten wie die Sumpfohreule und den Pirol. Auch andere seltene Tierarten, wie der Große Brachvogel, die Binsenjungfer, der Moorfrosch oder die Kreuzotter, sind hier zuhause und machen das Gildehauser Venn zu einem beliebten Ausflugsziel für Vogelbeobachter und Naturfreunde.

Die Lukasmühle wurde 1720 aus behauenen Sandsteinquadern, die aus den örtlichen Sandsteinbrüchen stammten, gebaut. Heute ist sie ein Museum und beherbergt das Lebenswerk des Malers Friedrich Hartmann, der den Mühlenstumpf als Atelier nutzte.

Als Abstecher von der Route empfiehlt sich das Sandsteinmuseum. Es befindet sich im Schlosspark unterhalb der Burg Bentheim. Im Museum dreht sich alles rund um das sogenannte "Bentheimer Gold". Exponate berichten über Abbau, Bearbeitung, Transport und Verwendung des Sandsteins. Bereits im 12. Jahrhundert wurde Sandstein in Bentheimer und Gildehauser Gruben gebrochen. Als Bau- und Werkstein hat er bis in die heutige Zeit vielfältige Verwendung gefunden.

 

 

Autorentipp

Halten Sie während Ihrer Wanderung durch das Gildehauser Venn Ausschau nach seltenen Tier- und Pflanzenarten und genießen Sie die Natur. Mit etwas Glück können Sie zum Beispiel eine Kreuzotter oder eine seltene aber dort heimische fleischfressende Pflanze, den Sonnentau, entdecken.

 

 

Profilbild von Lena Wilken
Autor
Lena Wilken
Aktualisierung: 30.01.2018
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
82 m
Tiefster Punkt
30 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gaststätte Bardel/Aanink
Villa Kunterbunt

Weitere Infos und Links

http://www.grafschaft-bentheim-tourismus.de/radfahren-und-wandern/wandern/spurensuche/auf-den-spuren-des-moores-35-km.html

Start

Rundtour (81 m)
Koordinaten:
DD
52.292941, 7.102295
GMS
52°17'34.6"N 7°06'08.3"E
UTM
32U 370579 5795316
w3w 
///angabe.fremdsprachen.nerz

Wegbeschreibung

- Die Wegweiser sind in rot gehalten.

Starten Sie Ihre Tour doch an der Ostmühle in Gildehaus und begeben sich dann in westlicher Richtung auf den Weg. Sie wandern am Ortsrand von Gildehaus entlang und stoßen schon bald auf die nächste Mühle, die Lukasmühle. Der weitere Routenverlauf führt Sie durch ein Waldgebiet, zwischen zwei kleinen Seen hindurch , vorbei am Hof Aarnink, bis Sie zum Kloster Bardel gelangen, in dem sich heute ein katholisches Gymnasium befindet. Der Weg verläuft nun ein kleines Stück auf niederländischer Seite, vorbei am Naherholungsgebiet Dreiländer See. Danach gelangen Sie wieder nach Deutschland in das Naturschutzgebiet Gildehauser Venn. Schon bald erreichen Sie den ersten Aussichtsturm. Sie wandern an artenreichen kleinen Gewässern entlang bis zum zweiten Aussichtsturm. Die Route verläuft auf kleinen Wegen in nördlicher Richtung nach Gildehaus wieder zu Ihrem Startpunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
52.292941, 7.102295
GMS
52°17'34.6"N 7°06'08.3"E
UTM
32U 370579 5795316
w3w 
///angabe.fremdsprachen.nerz
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Das Wanderkartenset "Grafschafter Spurensuche" ist in der Touristinformation des Grafschaft Bentheim Tourismus e.V. erhältlich.

tourismus@grafschaft.de

05921/961196

Ausrüstung

Wanderschuhe

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
27,4 km
Dauer
6:40 h
Aufstieg
52 hm
Abstieg
53 hm
Rundtour aussichtsreich botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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Abstieg  Hm
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